Da relativ kalte Luft im Vergleich zu warmer Luft dichter ist, sinkt sie bei windschwachen
Wetterlagen (d.h. bei schlechter Durchmischung) ab und sammelt sich in Bodennähe. Ist der
Untergrund geneigt (Hanglagen), so fliessen die Kaltluftkörper den Hang entlang hinab in die Tallagen
und sammeln sich dort gegebenenfalls zu sog. Kaltluftseen.
Besonders markant treten diese
Kaltluftabflüsse in teifeingeschnittenen Bergtälern in Erscheinung. Hier treten daher bisweilen
auch extrem tiefe Temperaturen auf (z.B. unter -40°C in einigen Alpentälern).